Essen mit Zukunft – Digitaler Wandelstadtabend am 23.9.

So wie wir uns jetzt ernähren, schädigen wir die Umwelt, beschleunigen den Klimawandel und tragen zu sozialer Ungerechtigkeit bei. Am 23. September denken wir zusammen darüber nach: Wie schaffen wir eine Ernährungswende in Esslingen? Was brauchen wir, damit wir uns überwiegend pflanzenbasiert, regional, saisonal, gesund und fair ernähren können? Mit unseren Expert:innen sprechen wir über ihre Visionen und sie erklären uns unseren Beitrag zu einer Ernährungswende.

Wir diskutieren mit folgenden Expert:innen:

  • Dr. med. Sebastian Göbel, Lebensgarten grüne Aue (Ernährungsmedizin)
  • Anna Kathrin Entenmann, Restaurant Entenmanns (regionale Küche)
  • Jonas Kienel, Solidarische Landwirtschaft für Esslingen und Aichwald
  • Petra und Andreas Rapp, Weilerhof (Obst- und Gemüseanbau)
  • Ulrich Ostarhild, Ernährungsrat StadtRegion Stuttgart
  • Maike Honold, Bio-Musterregion Biosphärengebiet Schwäbische Alb
  • Mitarbeiter:in des Amts für Bildung, Erziehung und Betreuung, Stadtverwaltung Esslingen

Seid dabei und diskutiert mit!

Transition Town Esslingen lädt euch ein zusammen mit BUND Esslingen, Agendagruppe Streuobstwiesen Esslingen, essbar – das genusscoaching, Foodsharing Esslingen, Klimagerechtigkeitsbündnis Esslingen, Esslinger Solawi in Gründung – Seid dabei! Los geht es um 20 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte anmelden, dann erhaltet Ihr den Zugangslink, um Euch einzuwählen. Anmeldung einfach per E-Mail an info@wandelstadt-esslingen.de

Transition-Town-Aktionstag in der VHS mit Workshops

Ihr wolltet immer schon mal vorbeischauen und uns kennenlernen? Oder habt einfach Lust auf Hands-on-Projekte? Na dann kommt doch am 8. Oktober zu unserem Aktionstag in der Volkshochschule Esslingen. Dort bieten wir einen spannenden Samstagnachmittag von 14:30 bis 17.00 Uhr voller Workshops und Infos zur Transition Town Bewegung.

Einfach. Jetzt. Machen.

Ressourcenknappheit, Klimawandel, Wirtschaftskrise – die Grenzen unserer jetzigen Lebensweise sind deutlich spürbar. Doch wie kann eine Gesellschaft aussehen, die in Balance mit der Natur und ihren Vorräten im Miteinander lebt? Wie kann eine Wirtschaft gestaltet sein, die auf Fairness und Gerechtigkeit für Alle basiert? Unter dem Motto „Einfach. Jetzt. Machen“ laden wir Euch ein, auszuprobieren, wie wir anders und besser leben können.

Workshops zum Ausprobieren

In kurzen, vielfältigen Workshops könnt Ihr mit Kopf, Herz und Hand einfach loslegen. Die Workshops geben einen Einblick in unsere Themenvielfalt. 1. Workshop-Session: Sauerkraut im Glas/Nachhaltiges Reisen/Gewaltfreie Kommunikation. 2. Workshop-Session: Putzmittel selber mischen/Schenkökonomie /Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR). Die Praxis zeigt: Wandel ist machbar und möglich. Anmeldung bitte über unser Kontaktformular oder direkt bei der VHS Esslingen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Bitte weitersagen!

Ihr möchtet noch andere zu unserem Aktionstag einladen? Dann streut gerne unseren Veranstaltungsflyer über Eure Netzwerke. Hier gibts auch eine einfache schwarz-weiß-Printversion mit den aktuellsten Terminen auf der Rückseite.

Nichts kaufen, alles haben – Wir gründen ein Verschenknetzwerk

Es klang zu schön um wahr zu sein: Nichts mehr zu kaufen, unseren ökologischen Fußabdruck minimieren, die Welt vor mehr Müll zu bewahren und trotzdem alles bekommen zu können, was man fürs Leben so braucht, mal abgesehen von Lebensmitteln, Miete oder der Gasrechnung… Das Buch von Liesl Clark und Rebecca Rockefeller „Nichts kaufen, alles haben“ hat uns total begeistert und uns inspiriert ein neues Projekt ins Leben zu rufen – wir wollen eine Esslinger Schenkökonomie gründen und zwar über die App des Netzwerks „Buy nothing“. Diese App ist kostenfrei im Google playstore zu haben und steht als Werkzeug also schon bereit.

Was ist ein Verschenknetzwerk?

Ein Verschenknetzwerk oder auch Schenkökonomie bildet sich aus einer Gruppe gleichgesinnter Menschen, die untereinander Dinge und Services teilen und verschenken. Man kann also Dinge, die man nicht mehr braucht aber zu schade für die Tonne sind, oder auch eigene Fähigkeiten über das Netzwerk kostenfrei anbieten. Genauso kann man aber auch Dinge, die man benötigt, suchen oder darum bitten. Erhält man dann das Objekt der Begierde, kann man der/dem GeberIn einen herzlichen Dank schicken. Das alles funktioniert alles ganz ohne Geld!

Warum Schenkökonomie und gibt es das nicht schon?

Jedes gebrauchte Ding, dass auf diese Art den Besitzer wechselt, spart Ressourcen und schafft eine Verbindung zwischen Menschen. Ist es nicht viel schöner zu wissen, wer die Dinge weiternutzt und ihnen ein neues Leben gibt? Es gibt uns nicht nur ein gutes Gefühl, etwas für die Umwelt getan zu haben sondern es schafft Gelegenheiten sich mit den Menschen in unserem Umfeld zu vernetzen. Wenn wir Dinge mit Geld kaufen, macht uns das frei von Abhängigkeiten. Doch wir haben in unserer Gesellschaft einen Grad der Unabhängigkeit erreicht, dass wir oft nicht mal mehr wissen, wer nebenan wohnt. Natürlich gibt es auch Verschenkmärkte, Nachbarschaftsnetzwerke oder Menschen, die einfach eine Kiste „zu Verschenken“ vor die Türe stellen. Das ist auch alles gut und sinnvoll. Das Buy-nothing-Verschenknetzwerk gibt uns die Chance ein politisches Zeichen zu setzen, es ist Konsum- und Kapitalismuskritik in einem. Lasst uns an einem Netzwerk stricken, dass auch ohne Geld auskommt und dabei Menschen in unserer Stadt miteinander in Kontakt bringt. Dabei ermutigt es uns, uns im Geben zu üben und keine Gegenleistung zu erwarten. Wir vertrauen darauf das jemand anders aus dem Netzwerk ebenso großzügig unseren Wunsch erfüllt und wir bekommen, was wir brauchen. Ein herzlich geteiltes Dankeschön ist pure Wertschätzung und erfreut das Herz des Gebenden. Und Wertschätzung ist doch der Kit, der unsere Gesellschaft zusammen hält.

Die Zeit ist reif für ein Verschenknetzwerk!

Gerade jetzt, wenn viele den Euro zweimal umdrehen müssen, weil die Energiekosten steigen und die Inflation unsere Kaufkraft schmälert, macht es Sinn Mitglied in einer Schenkökonomie zu werden. Viele von uns haben Wohnungen, die vor Dingen schier überquillen oder haben in der Coronazeit vielleicht den Minimalismustrend entdeckt. Lasst uns ausmisten und den überflüssigen Ballast verschenken an jene, die etwas brauchen und vielleicht gerade nicht das Geld haben, es sich neu zu kaufen. So viele Dinge sind für den einen Müll und den anderen so wertvoll. Aber auch jene ohne vollgestopfte Wohnung haben vielleicht Talente, die anderen nutzen, wie z. B. kochen oder können ihre Hilfe anbieten und so ins Netzwerk etwas einbringen, was ihnen leicht fällt zu geben.

Werde Teil unseres Esslinger Verschenk-Netzwerks

Lade Dir die App „Buy nothing“auf Dein Smartphone herunter und leg los. Stelle ein, was Du geben kannst und wünsche Dir etwas, was Du sonst hättest kaufen müssen. Und vor allem erzähl es in Deinem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis weiter. Das Netzwerk darf noch kräftig wachsen, damit sich die Wahrscheinlichkeit erfüllt, dass auch jemand das anbietet, was Du gerade brauchst. Und wenn Du noch mehr Infos möchtest, können wir Dir die Webseite des Projekts www.buynothingproject.org und das Buch, das es übrigens in der Esslinger Stadtbücherei zum Ausleihen gibt, sehr ans Herz legen.

Bitte erzählt es in Eurem Umfeld weiter, dass es dieses Verschenknetzwerk gibt und ladet die Leute ein, sich die App herunterzuladen. Hier findet Ihr auch einen Flyer zum Ausdrucken und Verteilen.

Stadtgärtle – Mitmachgarten in der Esslinger City

Der Frühling hält Einzug und unser Stadtgärtle erwacht zu neuem Leben. Nachdem es im vergangenen Jahr Corona bedingt für unser Stadtgärtle-Team ziemlich schwierig war, wollen wir dieses Jahr wieder in die Vollen gehen und das Stadtgärtle wieder auf Vordermann bringen. Es darf wieder gesät  und geerntet, gejätet und gegossen werden, damit unser Gemüse auch fleißig gedeiht.

Interessierte zum Mitgärtnern willkommen

Ihr wollt gärtnern und habt keine Möglichkeit? Dann seid Ihr bei uns genau richtig! Wir suchen weitere Interessierte, die Lust haben nach Biogarten-Prinzipien in unserem Stadtgärtle Obst und Gemüse anzubauen. Jeder kann sich nach Lust und Laune einbringen, Erfahrung ist nicht erforderlich. Wer also einfach mal ausprobieren möchte, was der eigene grüne Daumen so kann oder wie gut selbst aus Samen gezogenes Gemüse schmeckt, darf gerne dazu stoßen. Wir buddeln einmal pro Monat gemeinschaftlich, meist Dienstags und kommen zwischendurch auch eigenständig zum Gießen vorbei. Die Fläche gehört der Stadt, die das Projekt kennt und unterstützt. Jeder darf ernten, was er verwerten kann. Meldet Euch bei Interesse einfach bei stadtgaertle@transition-town-es.de oder schaut am 12. April ab 17 Uhr einfach zu unserem nächsten Treffen am Kesselwasen vorbei.

Jetzt wird’s grün

Die Saison geht gerade erst los und nach und nach werden sich unsere Beete mit vielen schönen Pflanzen füllen. Wir ziehen vieles gerade zuhause auf der Fensterbank vor, was im April und Mai dann ins Stadtgärtle umzieht. Darum gibt es im Frühling besonders viel zu tun. Kompost haben wir bei unserem letzten Treffen hingebracht und werden diesen zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und Wasserspeicherung verteilen. Das kommt unserem Gemüse zu Gute. Auch Zwiebeln und Knoblauch haben wir bereits gesteckt und Möhren gesät. Wir freuen uns sehr auf die neue Stadtgärtlesaison und hoffen, Ihr seid dabei!

Macht Euch bereit für die Pflanzentauschbörse

Wir können es kaum erwarten, bald ist es wieder soweit: Die Pflanzentauschbörse, das Highlight im Gartenjahr, findet endlich wieder auch im Frühling statt! Am Sonntag, 27. März kann zwischen 14.30 und 16.30 Uhr unter dem Dach des Bürgerhaus Pliensauvorstadt getauscht und verschenkt werden, was das Gärtnerherz höher schlagen lässt: Saatgut, Pflanzenableger, Jungpflanzen, Gartenzubehör… Hier finden alle etwas, um den eigenen grünen Daumen auszuprobieren.

Gärtnercommunity bietet Erfahrungsaustausch

Die Tauschbörse hat sich inzwischen als Treffpunkt für Hobby-GärtnerInnen aus ganz Esslingen und Umgebung etabliert und von Allerweltspflanzen bis Raritäten wechselt hier alles den Besitzer. Alle können mitmachen, auch wer noch nichts zum Tauschen hat, geht nicht mit leeren Händen nach Hause. Einfach mit den Anbietern ins Gespräch kommen und fragen. Den Erfahrungsaustausch gibt’s dann gleich dazu und so knüpft sich gleich ein Netzwerk in der Gärtnercommunity. Da kann dann im Folgejahr darüber geschwatzt werden, wie sich der Neuankömmling denn so entwickelt hat.

Erlebe Fülle statt Ressourcenverknappung

Wer gärtnert, kennt das: schnell gibt es Zuviel für den eigenen Bedarf. Von der Saat geht mehr auf, als benötigt wird, die Stauden wuchern und die Zimmerpflanzen produzieren fleißig Ableger. Bei allen Debatten um Verknappung von Ressourcen erleben GärtnerInnen die Fülle der Natur. Da ist Schenken und Teilen eine Freude für beide Seiten. Hier könnt Ihr erleben, was mehr wird, je mehr man es teilt!

Nutzpflanzenbibliothek erhält Tomatenvielfalt

Auch die Nutzpflanzenbibliothek hat geöffnet und freut sich über viele Menschen, die Tomaten selbst aus Samen ziehen und mithelfen die tolle Sortenvielfalt zu erhalten! Macht mit, es ist Kinderleicht. Jeder, der Platz für 2-3 Tomatenpflanzen auf Balkonien oder im Garten hat, kann mitmachen. Oder man tut sich mit den Nachbarn zusammen und startet ein kleines Gemeinschaftsprojekt und stiftet so noch andere an, sich praktisch für den Erhalt der Artenvielfalt einzusetzen.

Bitte Werbetrommel rühren

Ihr kennt noch jemanden, der gerne gärtnert und sich für Pflanzen interessiert? Ladet sie einfach ein, mitzukommen und werdet Teil der Gärtnercommunity! Hier findet Ihr unseren Flyer zum Selbstausdrucken und Verteilen bzw. zum Streuen in Euren Netzwerken. Danke dafür!

Was ein Müll!

Am gestrigen Donnerstag fand wieder einer unserer Müllsammelspaziergänge statt. Bewaffnet mit Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken zogen wir los, um im Färbertörlesweg, zwischen Bahnunterführung und Pliensauturm den Grünstreifen vom Müll zu befreien. Mit 8 begeisterten Müllsammlern zogen wir los und füllten diverse Säcke und zogen unzählige Glasflaschen aus dem Erdreich.

Grünstreifen statt Deponie

An dieser Stelle hatten wir bereits im vergangenen Jahr einmal gesammelt und wir waren traurig überrascht wie viel Müll schon wieder zu finden war. Immerhin zogen wir diesmal nicht ganz so viel Fahrradreifen, Zelte, Jacken usw. aus dem Gebüsch, es handelte sich mehr um Alltagsmüll wie Verpackungen und Masken. Die Stadt hatte an der Stelle das Grünzeug ein wenig gestutzt, so dass wir gut auf den Grund schauen und sammeln konnten, bevor das Grün wieder drüber wuchert.

Aktiv gegen Müllstrudel

Da hier am Bahnhof auch der Neckar so nahe ist, ist es uns besonders wichtig, diesen Fleck zu säubern, der gerne als wilde Deponie missbraucht wurde. Denn Flüsse fließen ins Meer und wer hat nicht schon mal von den Müllstrudeln im Meer gelesen und sich gefragt, wie die dahin kommen? Alles was der Wind ins Flusswasser wirft, verschmutzt irgendwann auch das Meer. Vielleicht wird es auf dem Weg dahin schon zu kleinsten Mikroplastikfetzen zerrieben und ist dann gar nicht mehr herauszufischen.

Mach mit beim nächsten Clean Up am 28.4.

Dabei kam uns auch die Idee beim nächsten Müllsammelspaziergang entlang des Neckarufers zu streifen und dort zu sammeln. Der nächste Termin steht auch bereits fest: Am Donnerstag, den 28. April treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Clean Up. Ihr habt Lust dabei zu sein? Dann kommt dazu und schickt vorher kurz eine E-Mail an: muellsammeln@transition-town-es.de

Tomate sucht Pate

Nutzpflanzenbibliothek sucht UnterstützerInnen

Die Esslinger Nutzpflanzenbibliothek ist derzeit unser Sorgenkind. Das Projekt hat in der Coronazeit einen ziemlichen Rückschlag erlitten. In den beiden letzten Frühjahren fand keine Tauschbörse statt und somit konnte kaum Saatgut unter die GärtnerInnen gebracht werden. Für all diejenigen, die sich Saatgut geliehen hatten, gab es auch nur wenig Möglichkeit etwas zurückzubringen. Drum sucht das Projekt nun ganz dringend nach UnterstützerInnen. In diesem Frühjahr geht das Orgateam nun in die Offensive und organisiert gleich zwei Öffnungstermine: Samstag 12.März auf dem Esslinger Wochenmarkt und Sonntag, 27. März von 14.30-16.30 Uhr bei der Pflanzentauschbörse im Bürgerhaus Pliensauvorstadt.

Wir Ihr unterstützen könnt:

Die einfachste Unterstützung ist aktive NutzerIn der Bibliothek zu werden. Dazu einfach bei den Öffnungszeiten vorbeikommen und bis zu 3 samenfeste Tomatensorten für den eigenen Anbau ausleihen. Nach der Ernte wird dann frisches Saatgut in die Bibliothek zurückgebracht. Außerdem werden für bestimmte Sorten, bei denen in den letzten Jahren mehr ausgeliehen wurde, als zurückkam, erfahrene TomatenpflanzerInnen gesucht, die als Sortenpate gezielt Saatgut für uns vermehren. Damit unser Sortenkatalog auch in Zukunft so vielfältig und bunt bleibt. Auch das Orgateam kann Unterstützung gebrauchen. Für die Öffnung der Bibliothek werden Termine organisiert, Saatgutpäckchen gepackt, Kontakt mit den NutzerInnen gepflegt und Zeitungsartikel geschrieben. Hier kann sich jeder mit seinen Stärken einbringen. Außerdem finden jährlich Verkostungen und Gartenbesuche statt. Meldet Euch bei Interesse gerne bei Annemarie unter nutzpflanzen@transition-town-es.de

Nächste Esslinger Pflanzentauschbörse am 3.10.

Endlich darf wieder getauscht werden! Am Sonntag, den 3. Oktober findet unter dem Vordach und im Hof des Bürgerhaus Pliensauvorstadt (Weilstr. 8) wieder unsere Schenk- und Tauschbörse für Saatgut, Pflanzen und Co statt. Dies freut uns ganz besonders, da es im Frühjahr Lockdown-bedingt nicht möglich war, eine Pflanzentauschbörse zu machen. Zwischen 14.30 und 16.30 Uhr können Hobby-Gärtner*innen und alle, die es werden wollen, hier verschenken und tauschen, was das Gärtnerherz begehrt. Das heißt Staudenableger, Samen, Zimmerpflanzen etc. finden einen neues Zuhause und das ganz ohne Geld. Tauschware am besten gut verpackt in Töpfen, Tüten oder Kisten mitbringen. Eintritt frei. Zugangsvoraussetzungen sind eine Registrierung und das Tragen einer medizinischen Maske, sowie das Einhalten von 1,5 m Abstand zu den anderen Teilnehmenden. Wer Kontakt zu Covid-Erkrankten hatte oder selbst Symptome zeigt, ist von der Teilnahme leider ausgeschlossen.

Nutzpflanzenbibliothek sucht Nutzer*innen

Auch die Esslinger Nutzpflanzenbibliothek ist in dieser Zeit wieder geöffnet und gibt kostenfrei samenfestes Tomatensaatgut aus. Wie in einer Bibliothek üblich bringt Ihr im Folgejahr frisches Saatgut zurück und haltet damit die Sorten in der Bibliothek am Leben. Denn auch Saatgut ist leider nur eine bestimmte Zeit lang keimfähig. Mittlerweile gibt es über 70 verschiedene, samenfeste Tomatensorten in der Bibliothek in allen Farben und Formen. Eine Übersicht gibt es im aktuellen Sortenkatalog. Eigene Saatgutvermehrung könnt Ihr ganz einfach lernen. Das Begleiten einer Pflanze aus dem Samenkorn bis zur Frucht ist sehr erfüllend und natürlich lecker! Ganz nebenbei tragt Ihr aktiv zum Erhalt der Nutzpflanzenvielfalt bei. Da die Nutzpflanzenbibliothek nun schon zwei Frühjahre in Folge nicht öffnen konnte und somit auch kein Saatgut ausgegeben werden konnte, braucht es Eure aktive Unterstützung – werdet Nutzer*in der Bibliothek und leiht Euch 1-3 Sorten für den eigenen Anbau aus.

Bitte weitersagen!

Damit wir möglichst viele Gartenbegeisterte erreichen, freuen wir uns, wenn Ihr diese Info in Eurem Bekanntenkreis streut und alle Interessierten herzlich zum 3.10. einladet. Hier findet Ihr das Poster und einen DinA 6-Flyer zum Selbstausdrucken und Verteilen. Wir freuen uns Euch bei der Pflanzentauschbörse wiederzusehen!

Geschmacksvielfalt überzeugt

Am 7. September veranstaltete die AG Nutzpflanzenbibliothek im Bürgerhaus Pliensauvorstadt ihre zweite Tomatenverkostung. Die Teilnehmenden hatten eine tolle Vielfalt an Tomaten mitgebracht. 12 verschiedene Sorten wurden verkostet, darunter tolle Sorten wie die Rote Zora, schwarze Ananas oder Robusta. Viele Sorten, die es bisher noch nicht in den Sortenkatalog geschafft hatten, von denen wir aber hoffen im Nachgang noch Saatgut zu bekommen.

Dank fleißiger Werbung fanden sich 22 Gäste ein, alle verfügbaren Plätze waren vergeben. Leider konnten wir Corona-bedingt nur eine begrenzte Zahl einlassen und mussten ein paar Interessierten leider absagen. Auch die Esslinger Zeitung war zu Besuch und bescherte uns einen wunderbaren Nachbericht mit Titelfoto.

Jung wie alt war vertreten und ließ sich von uns für dieses Geschmackserlebnis begeistern. Neben leckeren Tomatenhäppchen gab es jede Menge Infos rund um die Nutzpflanzenbibliothek, Saatgutvermehrung und Anbautipps. Am Ende kam es auf die Publikumswertung an und überraschenderweise landeten drei Sorten aus der Bibliothek auf dem Siegertreppchen. Die Armenische Fleischtomate sicherte sich den ersten Platz der Gesamtwertung. Auf Platz zwei überraschte die Ur-Tomate aufgrund ihrer Saftigkeit. Wohlschmeckend war auch die Berner Rose, die den dritten Platz belegte. Wer genau wissen möchte, welche Sorte wie abgeschnitten hat, kann hier nachlesen.

Auch uns hat der Abend viel Spaß gemacht, wir danken allen für das große Interesse und freuen uns auf den nächsten Austausch bei der kommenden Pflanzentauschbörse am 3.Oktober. Dann hat auch die Nutzpflanzenbibliothek wieder geöffnet und es darf Saatgut entliehen werden, damit wir auch nächstes Jahr wieder saftige Tomaten ernten und verkosten können!

Tomaten satt! Verkostung am 7. September in der Pliensauvorstadt

Nun startet die Tomatenzeit und wir können erste reife Früchte genießen. Lecker diese saftigen, knallfarbenen Paradiesfrüchte! Doch habt Ihr schon mal genauer hingeschmeckt? Tomaten sind nicht nur optisch absolut vielfältig in rot, grün, gelb und orange, gestreift, gefurcht, groß und klein… Sie bieten auch geschmacklich Unterschiede. Von leicht säuerlich bis zuckersüß, fest und zart oder saftig und mehlig.

Sortenvielfalt verkosten

In unserer Nutzpflanzenbibliothek gibt es eine herrliche Vielfalt von inzwischen über 60 samenfesten Tomatensorten in allen Farben und Formen. Darum haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen für diese Vielfalt zu begeistern, damit auch sie Lust haben, diese für nachfolgende Generationen zu erhalten. Um einen Eindruck von der geschmacklichen Vielfalt verschiedener Sorten zu bekommen, als Gelegenheit neue Sorten ins Programm aufzunehmen und Saatgut zu tauschen, veranstaltet die Nutzpflanzenbibliothek am Dienstag, den 7. September ab 18.30 Uhr eine Tomatenverkostung im Bürgerhaus Pliensauvorstadt. Die Nutzpflanzenbibliothek hat geöffnet und es kann Saatgut entliehen, sowie zurückgebracht werden.

Anmelden und teilnehmen

Wir laden alle ein, genau hinzuschmecken und eine Bewertung abzugeben. Wir küren an diesem Abend die Tomate mit der besten Gesamtbewertung. Teilnehmen kann im Prinzip jeder, vorausgesetzt es liegt ein Nachweis über Impfung, Genesung oder Corona-Test vor. Wer selbst Tomaten anbaut, wird gebeten eine kleine Kostprobe (2-3 Tomaten) mitzubringen und zur Sortenvielfalt an diesem Abend beizutragen. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um formlose Anmeldung per E-Mail an kontakt@transition-town-es.de

Wir freuen uns auf ein buntes Tomatenbuffet und tolle Geschmackserlebnisse!